Mit meinem neuen Radar-Rücklicht ausgestattet, fühlte ich mich bestens gerüstet, um auch die stärker befahrenen Straßen sicher in Angriff zu nehmen. So startete ich meine Tour mit dem Ziel Bernburg – eine Strecke, die abwechslungsreicher kaum sein könnte.
Die Route führte mich über ruhige Landstraßen, schnelle Gravel-Passagen und perfekt ausgebaute Radwege. Bereits die ersten Kilometer machten deutlich, dass diese Ausfahrt kein reines „Kilometerfressen“ werden würde. Besonders der Abschnitt zwischen Helmsdorf und Gerbstedt verlangte mit einigen Anstiegen etwas Einsatz und sorgte dafür, dass der Puls immer wieder nach oben kletterte.
Vorbei an den markanten Halden, durch kleine Ortschaften und über holpriges Kopfsteinpflaster führte der Weg durch eine Landschaft, die ihren ganz eigenen Charme besitzt. Zwischen weiten Feldern und grünen Wiesen boten sich immer wieder schöne Ausblicke, die den Blick vom Tacho weg auf die Umgebung lenkten.
In Alsleben angekommen, wartete schließlich einer der schönsten Streckenabschnitte der Tour. Der hervorragend ausgebaute Saale-Radweg führte nahezu mühelos weiter Richtung Bernburg. Mit leichtem Rückenwind und einem guten Gefühl in den Beinen ließen sich die letzten Kilometer regelrecht genießen.
Ein besonderes Highlight wartete kurz vor dem Ziel: Auf dem Segment der Wilhelmstraße in Bernburg konnte ich meinen persönlichen Rekord auf 39 Sekunden verbessern. Solche kleinen Erfolgserlebnisse sind es, die jede Tour ein Stück besonderer machen.
Am Ende stand eine rundum gelungene Ausfahrt auf dem Tacho. Die Tour bot nicht nur die perfekte Gelegenheit, meinen aktuellen Leistungsstand zu testen, sondern erinnerte mich auch daran, warum das Gravelbike für mich der ideale Begleiter ist: Freiheit, Bewegung und die Möglichkeit, direkt vor der eigenen Haustür immer wieder neue Eindrücke zu sammeln.
🚴♂️ Eine Tour, die gezeigt hat, dass gute Strecken nicht weit entfernt sein müssen – manchmal beginnen die schönsten Abenteuer direkt vor der eigenen Haustür.